Wir setzen uns dafür ein, dass sich benachteiligte Kinder und Jugendliche am Gemeinschaftsleben in München beteiligen können.

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Ich bin im Südosten Münchens in Waldperlach groß geworden. Nach der Schule habe ich immer Fußball gespielt – jeden Tag!

 

Ich habe die anderen Jungs nur danach beurteilt, wie gut sie mit dem Ball umgehen konnten oder ob sie sich wenigstens ins Tor stellten. Geld hat uns alle nicht interessiert, davon hing es einfach nicht ab, ob man jemanden mag oder nicht.

 

Damals, so scheint es mir, gab es noch selbstverständliche Berührungspunkte zwischen den gesellschaftlichen Schichten. Heute jedoch, mit der Abschottung der Reichen, der Kürzung von Sozialleistungen, heute, wo Arbeitslosengeld reine Existenzsicherung bedeutet, dem Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich und einem Alltag, in dem Geld die Menschen antreibt, rund um die Uhr beschäftigt und spaltet, hat sich das geändert. Der Sozialstaat Deutschland hat kein Problem mehr mit Armut, weil er dieses Problem an die Armen weitergibt.

 

2,4 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von Armut bedroht. Auch in einer wohlhabenden Stadt wie München gibt es erschreckend viele Kinder, die von Möglichkeiten ausgeschlossen sind, die für andere selbstverständlich sind.

 

Mit Hartz IV ist eine Teilhabe an weiterführender Bildung und Sport sowie am vielfältigen kulturellen und sozialen Leben Münchens einfach nicht möglich! Eine fundierte Aus- oder Weiterbildung, Freude und bereichernde Momente zum Beispiel während eines Theaterbesuchs, Musikunterricht oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein sind für viele Familien in München purer Luxus. Oft reicht es ja nicht mal fürs Kino und an einen Familienausflug auf die Wiesn ist gar nicht zu denken.

 

Gerade in einer reichen Stadt wie München, wird die ökonomische Ausgrenzung als Demütigung erfahren. Die Teilhabe an der Gesellschaft und an ihren Möglichkeiten ist aber notwendig, denn wie soll man sich ein Bild von der Zukunft machen, wenn man nicht möglichst viele Facetten der Gegenwart kennt?

 

Genau deswegen unterstütze ich DEIN MÜNCHEN, ein gemeinnütziger Verein, der es sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen ermöglicht, sich selbst als Teil dieser Stadt zu sehen und nicht außen vor zu sein.

 

Von einem gerechteren System kann träumen wer will, aber im Hier und Jetzt und um die Ecke für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, ist die Pflicht von jedem!

 

Schließlich sind es die Kinder von heute, die morgen unsere Stadtgesellschaft prägen werden. Wem das als Grund sich zu engagieren nicht reicht, kann das auch aus bloßem Egoismus tun, denn wenn diese Kinder erwachsen sind, sind wir die Alten und werden erleben, wie es dann um die Münchner Stadtgesellschaft bestellt sein wird.

 

Max Uthoff

München, den 18.05.2015

 

 

 

 

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